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Zitat aus der Süddeutschen Zeitung vom 6. 3. 2009:
"Seit einem Jahr ist der städtische Mieterbeirat handlungsunfähig, gelähmt von internen Querelen und persönlichen Animositäten. Nun will das Sozialreferat das Gremium, das sich mit dem Kampf gegen Entmietung einen Namen machte, wiederbeleben. Künftig sollen die ehrenamtlichen Mitglieder von den 25 Bezirksausschüssen (BA) vorgeschlagen und dann vom Stadtrat offiziell in den Beirat entsandt werden. Ihre Amtszeit soll drei Jahre betragen, anschließend können sie wiedergewählt worden, so der Kern einer Vorlage aus dem Wohnungsamt. Die Beiräte müssen nicht BA-Mitglieder sein. Bislang wurden sie von Organisationen wie der Arbeitsgemeinschaft Mietersprecher entsandt, und das auf unbestimmte Zeit.
In der SPD begrüßt man den Vorschlag: "Das ist eine gute Idee", sagt Stadträtin Beatrix Zurek. Sie ist Vorsitzende des Mietervereins, dessen Einfluss auf den Beirat deutlich reduziert würde: Bislang durfte er mehrere Mitglieder entsenden, künftig soll er nur noch einen beratenden Sitz im Beirat haben. Dies stehe einer möglichen Kooperation beider Organisationen nicht im Wege: "Wenn man etwas zusammen machen will, kann man das jederzeit tun."
Die CSU dagegen ist nicht einverstanden mit der geplanten Neuorganisation. Es bestehe die Gefahr, dass das Gremium "ein Abbild der politischen Mehrheitsverhältnisse" in der Stadt werde, sprich: rot-grün dominiert. Also will CSU-Sozialsprecher Marian Offman die Beiräte aus bestimmten Gruppierungen auswählen lassen: Vertreter von Familien, Senioren, Behinderten oder aus der Mieterschaft in geförderten Wohnanlagen. Dies unterstützt auch Herrmann Zach von der Arbeitsgemeinschaft Mietersprecher: Man solle die alte Satzung weitgehend belassen. Bernd Kastner"
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